Hilfskräfte retten verschüttete Menschen (Foto: AFP)

Erdbeben in Chile fordert viele Menschenleben

Hilfskräfte retten verschüttete Menschen (Foto: AFP)

Zürich. Die Opferzahlen nach dem massiven Erdbeben in Chile gehen in die Hunderte. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind über 700 Todesopfer zu beklagen. Die Neuapostolische Kirche nimmt am Leid der Menschen Anteil: Wir beten für die Toten und unser Angedenken gilt den Hinterbliebenen. Viele hoffen noch immer darauf, dass Menschen aus den zerstörten Häusern lebend gerettet werden können!

Bezirksapostel Norberto Passuni, Leiter der Neuapostolischen Kirche in Chile, teilt in einem ersten Schadensbericht mit, dass er seit den ersten Stunden nach dem Beben Kontakt zu den lokalen Gemeinden aufgenommen habe. Soweit er die Lage überblicken könne, seien keine Glaubensgeschwister zu Schaden gekommen. Auch die Ortsgemeinde in Concepción, der am stärksten betroffenen Region, sei noch intakt.

Die Kirche in Chile will sich an den Hilfsmaßnahmen beteiligen. Momentan sei das aber sehr schwierig, so der Bezirksapostel. Er berichtet weiter, dass Chile für internationale Flüge bis auf Weiteres geschlossen bleibe. Man müsse deshalb abwarten, bis sich die Situation etwas entspannt.

Das Erdbeben vom 27. Februar 2010 hatte eine Stärke von 8,8 auf der Richterskala. Es war damit eines der stärksten je gemessenen Erdbeben. Die Angst vor Nachbeben ist groß.

2. März 2010