Soziale Brennpunkte stehen im Mittelpunkt: Neuapostolische Kirche startet neue Plakatserie

Frankfurt. Frisch - modern - professionell und doch emotional! So kommen die neuen Plakatmotive daher, die ab Januar 2004 vor vielen neuapostolischen Kirchengemeinden zu sehen sein werden. Damit haben sich nach 2003 auch im neuen Jahr die Gebietskirchen in Deutschland und im benachbarten Europa (Frankreich, Niederlande, Schweiz) auf eine gemeinsame Plakataktion geeinigt. Die neuen Plakate werden in über 2.100 Schaukästen vor neuapostolischen Kirchengemeinden ausgehängt.

Dreizehn Motive, in denen Begriffe aus sozialen Brennpunkten eine Rolle spielen, entwarf die "Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit in Europa" (AG ÖAE). Und soziale Brennpunkte passen in die heutige Zeit, denn viele Menschen sind betroffen. Eine Umfrage in einer nicht-repräsentativen Gruppe aller Altersklassen und Sozialschichten (Frage: "Welche Themen würden Sie dazu veranlassen, ein Kirchenplakat durchzulesen und sich mit dem Inhalt und der Kirche näher zu befassen?") ergab: "Soziale Brennpunkte, Ängste, Notlagen u.ä.". Die Schlüsselworte der neuen Plakatserie lauten daher beispielsweise: Egoismus, Einsamkeit, Mobbing, Intoleranz. Daneben gibt es auch saisonale Motive entlang des Kirchenjahres.

Doch wie kann man solche schwerwiegenden Botschaften gestalten, ohne moralisierend oder belehrend zu wirken? Es sollen schließlich auch keine falschen Hoffnungen geweckt werden. Die Überschrift der Plakate besteht aus einem Wort, es ist das eigentliche Thema des Plakats. Eine zweite Überschrift darunter endet immer mit einem Fragezeichen und grenzt das Thema auf einen konkreten Bereich ein. Vor jeweils drei Fotos stehen drei Schlagworte; sie beziehen sich direkt auf das Thema. Darunter befindet sich ein Hinweis, welche Antwort das Evangelium oder der Glaube oder die Seelsorge auf die eingangs gestellte Frage finden können.

Und ein Slogan taucht auf jedem Plakat auf: "Glaube gibt Kraft und Zuversicht". Diese Aussage gilt allen Menschen, die tiefer über die geschilderten Zusammenhänge nachdenken wollen.

Eine interessante Einführung in die neue Plakatserie (inklusive Aushangplan) finden Sie hier im PDF-Format. Sie lässt sich leicht auf Folien ausdrucken und zum Beispiel in einem Gemeindeabend präsentieren. Jeweils anfangs des Monats werden wir auf dieser Seite das "Plakat des Monats" ablichten.

 

21. Dezember 2003