Grafik: NAK BB

Erdbeben auf Sachalin

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Berlin. Ein Erdbeben der Stärke 7 auf der nach oben offenen Richterskala erschütterte in der Nacht zum 2. August 2007 die russische Halbinsel Sachalin. Das Epizentrum lag im Westen, nahe der Stadt Newelsk. Vier Todesopfer sind zu beklagen, rund 2.000 Menschen sind obdachlos. An vielen Gebäuden entstand erheblicher Sachschaden. Ein Nachbeben hatte noch die Stärke 4.

Die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg hat noch keine Mitteilungen darüber, ob auch Glaubensgeschwister aus der dortigen Gemeinde zu Schaden gekommen sind. Die Versammlungsstätte der Gemeinde Newelsk sei allerdings so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass dort keine Gottesdienste mehr stattfinden können, heißt es in einer ersten Stellungnahme.

 

Auch die Situation in Peru ist nach dem Erdbeben noch völlig unklar. Im südamerikanischen Land haben Zehntausende Menschen in den Küstenstädten Pisco, Ica und Chincha auch die zweite Nacht nach dem Erdbeben auf der Straße verbracht. Die Zahl der Opfer steigt stündlich, die Helfer kommen kaum durch. Bislang sind mehr als 500 Tote und über 1500 Verletzte die traurige Zwischenbilanz der verheerenden Naturkatastrophe.

17 août 2007