Bezirksapostel dankt Russlandfahrern

Dortmund. Einige Jahre wurde die seelsorgerische und administrative Arbeit der Neuapostolischen Kirche in Teilen Russlands von der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen aus betreut. Viele Hundert Reisen von Amtsträgern aus NRW in den Norden, Süden und in den fernen Osten von Russland fanden statt. Jetzt dankte der Leiter der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen, Bezirksapostel Armin Brinkmann, seinen "Russlandfahrern" für ihren unermüdlichen Einsatz.

Vor rund 15 Jahren begannen die ersten Reisen im kirchlichen Auftrag nach Russland. Damals ahnte noch niemand, welch ein großes Ausmaß diese Arbeit annehmen würde. Die ersten Stationen und Gemeinden wurden im europäischen Norden Russlands (Murmansk, Archangelsk, Kaliningrad, Murmansk u.a.) und auf der Insel Sachalin im fernen Osten aufgebaut, weitere Provinzen im nördlichen und westlichen Russland sowie in Ostsibirien folgten. Insgesamt vier europäische Gebietskirchen waren an der Aufbauarbeit der Neuapostolischen Kirche in Russland beteiligt. Heute bekennen sich knapp 40.000 Mitglieder in etwa 300 Gemeinden zum neuapostolischen Glauben. Sie werden von insgesamt 700 Amtsträgern seelsorgerlich betreut.

Mit Ende des ersten Halbjahres 2006 wird die Reisetätigkeit aus NRW komplett eingestellt, da sämtliche neuapostolischen Angelegenheiten in Russland von der Gebietskirche Berlin/Brandenburg geleitet werden. Bezirksapostel Armin Brinkmann richtete aus diesem Grund ein herzliches Dankschreiben an alle Russland-Reisenden aus NRW.  Darin heißt es unter anderem: "Jeder Einzelne von euch, gleich ob noch aktiv oder bereits im Ruhestand, hat in dieser Arbeit unglaublich Großes geleistet. Aus vielen Gesprächen, Erfahrungen und Begegnungen weiß ich, mit wie viel Engagement, Eifer, Begeisterung, Opferbereitschaft und Freudigkeit die Missionsarbeit durchgeführt wurde."

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4 août 2006