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Taifun Washi verwüstet Mindanao

Zürich. Der Taifun Washi hat in den Philippinen schreckliche Arbeit geleistet: 1.000 Menschen sind tot, viele Weitere werden noch vermisst. Der Tropensturm hat auf der Hauptinsel Mindanao auch zahlreiche neuapostolische Gemeinden verwüstet. Ersthelfer von NAC-Relief sind in der Krisenregion unterwegs.

Der Samstag vor dem 4. Advent brachte den 19. Wirbelsturm in diesem Jahr in die Philippinen. Betroffen ist vor allem die Insel Mindanao, insbesondere der Norden. Das Deutsche Rote Kreuz rechnet mit 1.000 Todesopfer, wobei etliche Menschen noch vermisst werden. Mindestens 300.000 Menschen sind obdachlos und werden das Jahresende in Notunterkünften verbringen müssen. Straßen und Brücken sind zerstört; die Versorgung mit  Wasser und Strom ist in zahlreichen Gebieten zusammengebrochen.

Unterwegs in der Krisenregion

NAK-karitativ berichtet in seinem Newsletter, dass Ersthelfer von NAC Relief, dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche in Südostasien, in der Krisenregion unterwegs sind. Sie bringen dringend benötigte Medikamente, Trinkwasser, Lebensmittel, Decken und Notunterkünfte.

10.000 Euro Nothilfe

NAK-karitativ hat 10.000 Euro für erste Nothilfemaßnahmen bereitgestellt. Über weitere Mittel wird entschieden, sobald Planungen für nächste Hilfsprojekte vorliegen, heißt es in der Mitteilung.

22 December 2011