Hilfe im Kongo (Foto: Partage Attitude)

Aufbau weiterer medizinischer Stationen im Kongo

Dortmund/Lubumbashi. Etliche medizinische Stationen sind in den letzten Jahren in der Demokratischen Republik Kongo entstanden, zum Teil finanziert durch die bundesweite Hilfsorganisation der Neuapostolischen Kirche mit Sitz in Dortmund, NAK-karitativ. Auch für die kommenden vier Jahre wird eine jährliche Unterstützung von 125.000 Euro zugesagt.

Die französische Partnerorganisation von NAK-karitativ heißt Partage Attitude. Sie betreibt medizinische Einrichtungen in den Städten Goma, Lubumbashi, Mbuji-Mayi und Kinshasa. Ende Januar reiste Martin Petzoldt, Projektkoordinator bei NAK-karitativ gemeinsam mit dem Koordinator von Partage Attitude in den Kongo. In den medizinischen Einrichtungen dieser Städte werden kleine chirurgische Eingriffe und Entbindungen vorgenommen. Monatlich kommen rund 200 Kinder zur Welt. Ausschließlich kongolesische Ärzte und Krankenschwestern arbeiten dort.

Kontakte zu weiteren Organisationen

Ziel der Reise war es auch, die im Kongo entstandenen Organisationsstrukturen von Partage Attitude und deren Weiterentwicklung zu planen und andere Organisationen, die sich mit den Themen Gesundheit und ländliche Entwicklung im Kongo beschäftigen, kennen zu lernen. In Lubumbashi wurden erste Kontakte zur Organisation Bumi geknüpft, die von einem Franzosen und seiner kongolesischen Ehefrau  geführt und betreut wird und 120 Straßenkinder zwischen 3 bis 18 Jahren betreut.

Klinik in Kinshasa

In Kinshasa wurde ein ehemaliges Verwaltungsgebäude der Kirche hergerichtet. Dieses soll in naher Zukunft eine Praxis für Mammographie und Radiographie aufnehmen. Damit betreibt Partage Attitude dann eine chirurgische Klinik und eine Durchgangspraxis in Kinshasa.

Lesen Sie unseren Bericht auf der Webseite von NAK-karitativ.

17 February 2011