Seelsorger der Neuapostolischen Kirche in Georgien (Foto: NAK NRW)

Sorge um Glaubensgeschwister in Georgien

Tiflis/Dortmund. „Von den kriegerischen Auseinandersetzungen sind unsere Glaubensgeschwister derzeit nicht persönlich betroffen“, so die Information aus den Gemeinden der Neuapostolischen Kirche in Georgien. Seine am Wochenende nach Georgien geplante Reise muss Bezirksapostel Armin Brinkmann, Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, leider absagen. „Wir hoffen und beten, dass die Kriegshandlungen bald eingestellt werden und den Menschen in Georgien und Südossetien weiteres Leid erspart bleibt“, so der Bezirksapostel.

Beim gemeinsamen Morgengebet zum Beginn der Arbeitswoche in der Kirchenverwaltung Dortmund gedachte Bezirksapostel Armin Brinkmann insbesondere der Menschen in der Kriegsregion und bat um ein Ende der Kämpfe und die Bewahrung der Gläubigen. Im Anschluss informierte er die Mitarbeiter der Verwaltung über die aktuelle Situation.

Am kommenden Freitag, 15. August 2008, wollte Bezirksapostel Armin Brinkmann mit den Aposteln Wilhelm Hoyer und Wolfgang Schug zu einer seit langem vorbereiteten Reise nach Georgien aufbrechen. Geplant waren Gottesdienste in Tbilissi (Tiflis)und Batumi. Aus Sicherheitsgründen wird diese Fahrt jedoch verschoben. „Ich bedauere, dass ich die Gemeinden in Georgien nicht besuchen kann“, so Bezirksapostel Brinkmann. Er habe sich sehr auf ein Wiedersehen mit den Glaubensgeschwistern gefreut.

Die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen betreut in Georgien elf Gemeinden mit 1.000 neuapostolischen Christen und 16 örtlichen Seelsorgern. Eine Gemeinde liegt in der Hauptstadt Tbilissi (Tiflis), drei in Richtung der Grenze zu Südossetien sowie weitere im Westen und Osten Georgiens. Die Gemeinden in Brut und Wladikawkas (Ossetien) werden von der Gebietskirche Berlin-Brandenburg aus betreut.

Lesen Sie unseren ausführlichen Bericht auf der Webseite der NAK Nordrhein-Westfalen.

12 August 2008