Bezirksapostel Wolfgang Nadolny aus Berlin (Foto: NAK BB)

»Ich muss bei mir anfangen«

Bezirksapostel Wolfgang Nadolny aus Berlin (Foto: NAK BB)

Berlin. Seit gut dreieinhalb Jahren leitet Bezirksapostel Wolfgang Nadolny nun die Gebietskirche Berlin-Brandenburg – ein Bereich, in dem, wie er sagt, „die Sonne nicht untergeht“. Alle russischen Gemeinden in Europa und Asien sind ihm ebenfalls anvertraut. In einem Interview gibt er Auskunft über lebendige Gemeinden, den Wert offener Kommunikation und die Vielfalt in der Einheit.

Die Bezirksreform, der Umgang mit Ost-West-Konflikten, das Kommunikationsklima: Das sind drei Themen von vielen, über die Bezirksapostel Nadolny ausführlich spricht. Die Verbesserung der Kommunikationskultur innerhalb seiner Gebietskirche ist ihm ein wichtiges Thema: „Ich lege großen Wert darauf, dass meine Mitbrüder mir alles sagen können, was sie denken und fühlen – auch wenn das mit meiner Meinung nicht übereinstimmt.“ Er sei für Argumente offen und immer darum bemüht, auf dieser Grundlage möglichst gerecht zu entscheiden. Dass eine solche offene Kommunikation noch nicht von allen praktiziert werde, hänge auch damit zusammen, dass dies ein Lernprozess sei – der bei ihm selbst beginne: „Eine solche Verhaltensänderung muss vom Kopf ausgehen. Ich kann als Bezirksapostel nicht den Vorstehern ein Seminar über offene Kommunikation anbieten, wenn ich das selbst nicht vorlebe. Ich muss bei mir anfangen.“

Das ausführliche Interview können Sie auf der Webseite der NAK Berlin-Brandenburg nachlesen: http://www.nak-berlin-brandenburg.de/index.php?id=79&L=3

3 August 2008