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Nacht der offenen Gotteshäuser zur „Ruhr.2010“

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Essen. Die Neuapostolische Kirche will sich mit zahlreichen Aktionen am Programm der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 beteiligen (wir berichteten). Dazu prüft die zuständige Projektgruppe auch eine mögliche Zusammenarbeit mit den großen Landeskirchen. Am Montag, 4. Januar, trafen sich die Mitglieder der kircheninternen Planungsgruppe mit Pfarrer Andreas Volke, Leiter des Evangelischen Kulturbüros Ruhr 2010.

Mit der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas verband die RUHR.2010 GmbH die Vision, „neue Bilder“ im Ruhrgebiet zu schaffen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wo in diesen Bildern die Kirche vorkommt. Für die Evangelische Kirche suchen die Pfarrer Andreas Volke und Andreas Isenburg Antworten. Einige Ergebnisse stellte Andreas Volke den Vertretern der Neuapostolischen Kirche bei einem Treffen vor.

Im Anschluss an den Vortrag des evangelischen Pfarrers diskutierte die Gruppe über die Möglichkeit, bei Aktionen oder Veranstaltungen zusammenzuarbeiten. Bei einem Projekt sieht Pfarrer Volke eine problemlose Kooperation: Der „Nacht der offenen Gotteshäuser“ im Rahmen der „Local Heroes“ der RUHR.2010 GmbH in wöchentlich wechselnden Städten. Nach jetzigen Planungen finden jede Woche in einer anderen Stadt Schwerpunktaktionen statt. Jede der 52 teilnehmenden Ruhrgebiets-Städte wird für sieben Tage ein „Local Heroe“.

Als weitere Möglichkeit der Beteiligung nannte Pfarrer Volke den „Tag des Singens“ im September 2010, den auch die Projektgruppe in ihre Planungen miteinbezogen hatte. Wichtig sei, da waren sich alle einig, dass außerhalb der „eigenen Mauern“ gemeinsam Musik gemacht werden sollte. So könnten sich die Gemeinden gegenseitig zu Veranstaltungen einladen.

Lesen Sie unsere ausführliche Berichterstattung auf der Webseite der NAK Nordrhein-Westfalen.

8 February 2008