Grafiken: NAK NRW

Gemeindemitglieder in NRW sind mit Seelsorge zufrieden

Dortmund. Eine von Bezirksapostel Armin Brinkmann, Leiter der neuapostolischen Gebietskirche Nordrhein-Westfalen, in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage unter Gemeindemitgliedern und Amtsträgern weist eine hohe Zufriedenheit in den Gemeinden in NRW aus. 79 Prozent der Gläubigen bewertet das seelsorgerische Angebot positiv! Rund 82 Prozent äußern sich glücklich über die Aktivitäten in ihrer eigenen Gemeinde und pflegen selbst enge Beziehungen zu anderen Gemeindemitgliedern.

Dies ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die im Sommer 2007 in elf Bezirken der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde. Erstmals liegt mit dieser Befragung eine verlässliche Analyse der Qualität der Seelsorge in der Neuapostolischen Kirche vor.

Die Umfrage zeigt: Je häufiger die Gläubigen besucht werden, desto zufriedener sind sie mit der Seelsorge – und das über alle Altersklassen hinweg. Jeder Fünfte möchte dabei gerne auf eigenen Wunsch Kontakt zum Seelsorger aufnehmen, wenn er ein Anliegen hat. Das ist insbesondere bei jüngeren Mitgliedern der Fall. Hier sei eine offene Kommunikation zwischen Seelsorger und Geschwistern gefragt. Niemand solle sich vernachlässigt fühlen, sagt Bezirksapostel Armin Brinkmann zu den Auswertungen.

Er war von den Zahlen positiv überrascht: „Ich habe mir gewünscht, dass die Zufriedenheit so groß ist. Trotzdem wissen wir, dass es wir uns darauf nicht ausruhen dürfen. Die Umfrage hat auch viele Elemente innerhalb der seelsorgerischen Betreuung aufgedeckt, die wir verstärkt angehen werden.“ So schätzen 60 Prozent der Amtsträger ihre Seelsorgeaktivitäten als nicht ausreichend ein. „Das ist für mich ein interessantes Ergebnis, weil es den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit deutlich macht“, schlussfolgert der Gebietskirchenpräsident. „Unsere Amtsträger sehen den hohen Seelsorgebedarf, können diesem aber aufgrund von beruflichen und anderen kirchlichen Aufgaben nicht immer gerecht werden.“

Kritische Anmerkungen gab es vor allem an zu langen Gottesdiensten und mangelndem Tiefgang einiger Predigten. „Wo es in meiner Macht steht, werde ich mich dafür einsetzen, Verbesserung herbeizuführen“, nimmt sich der Bezirksapostel vor. Er resümiert: „Wir werden Wege finden, die Seelsorge trotz leicht zurückgehender Ämterzahlen, sicher zu stellen und die Lebendigkeit in den Gemeinden zu stärken.“

Lesen Sie unseren ausführlichen Bericht auf der Webseite der NAK Nordrhein-Westfalen.

19 November 2007