Grafik: Uni Bochum

Studientagung der Uni Bochum über religiöse Pluralität in NRW

Bochum/Dortmund. Das Centrum für religionswissenschaftliche Studien an der Ruhr-Universität Bochum veranstaltete Ende November ein zweitägiges wissenschaftliches Kolloquium über die religiöse Vielfalt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Neuapostolische Kirche NRW nahm daran teil.

Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Medien und Kirchen waren vom 25.-26.11.2006 zu Vorträgen, Podiumsgesprächen und Workshops nach Bochum eingeladen worden. Neben den Vertretern der NAK waren Mitglieder des Zentralrats der Muslime, Mennoniten, Buddhisten, Freikirchler, Pfingstler sowie Vertreter der Großkirchen anwesend. Auch aus Presse und Rundfunk waren Teilnehmer erschienen, ebenso von der Landesregierung bzw. dem Verfassungsschutz. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden vom zuständigen Projektleiter der Uni Bochum, Prof. Dr. Volkhard Krech, begrüßt. Er führte mit einigen Fakten in das Thema ein: in NRW sind 228 religiöse Gemeinschaften registriert, die etwa 76 % der Bevölkerung repräsentieren. Dies sei eine Aktivitätsquote, so Prof. Krech, die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liege. Diese religiöse Pluralität in NRW schaffe Perspektiven, aber auch Probleme, so der Projektleiter.

Lesen Sie unseren Bericht auf der Webseite der NAK Nordrhein-Westfalen.

29 November 2006