Enge Zusammenarbeit zwischen "NAK-karitativ" und "Henwood-Foundation"

Dortmund/Lusaka. Eine enge Zusammenarbeit in Landwirtschaftsprojekten vereinbarten die Hilfsorganisation der neuapostolischen Gebietskirchen in Deutschland, "NAK-karitativ", und die "Henwood-Foundation", Hilfswerk der neuapostolischen Gebietskirche Sambia. Kleinbauern und Farmer sollen künftig durch geeignete landwirtschaftliche Methoden und den Anbau von dürreresistenten Nutzpflanzen neben der Eigenversorgung auch Überschüsse für den Markt produzieren können. 

Anstatt in Zeiten der Dürre Lebensmittel und Saatgut zu verteilen, wird ein System der nachhaltigen Selbsthilfe entwickelt. Die begünstigten Familien fühlen sich nicht länger als Almosenempfänger, sondern sind aktive Partner in Selbsthilfeprojekten.

In Sambia sollen in Modellversuchen Konzepte für die Bekämpfung der Not der Landbevölkerung in allen Staaten Ost- und Zentralafrikas entwickelt werden. Für den Zeitraum von 2006 bis 2009 ist ein Projekt entwickelt worden, das etwa 10.000 Kleinbauern in den trockenen Provinzen Sambias erreicht. Fachleute aus staatlichen und privaten Instituten sind in das Projekt eingebunden. Im Mittelpunkt steht der Anbau von neuen Süßkartoffel und Maniok sowie die Produktion von dürreresistenten Getreide- und Erdnusssorten. Auch der traditionelle Gemüseanbau wird gefördert.

"NAK-karitativ" hat dafür zunächst 300.000 Euro bewilligt und erfüllt mit diesen Projekten Vorstellungen und Wünsche der Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche International und der Gebietskirche Sambia.

 

"NAK-karitativ" eröffnet Regionalbüro Ostafrika in Lusaka

Die Geschäftsstelle der "Henwood-Foundation" in Lusaka wird zukünftig auch als ostafrikanisches Regionalbüro von "NAK-karitativ" agieren. Eine entsprechende Vereinbarung wird zurzeit zwischen den Vorständen beider Hilfswerke erarbeitet. Wie "NAK-karitativ" in ihrem August-Newsletter mitteilt, sollen Landwirtschaftsprojekte, Agrarschulungen und Konzeptentwicklungen zur Verbesserung der Landwirtschaft in den ostafrikanischen Regionen angeboten werden, die einen hohen Anteil an neuapostolischen Kirchenmitgliedern aufweisen. Die Landwirtschaftsprojekte sind Teil der Hunger-Bekämpfungsmaßnahmen der Neuapostolischen Kirche.

22 August 2006