Missionswerk Süddeutschland: Einrichtungen für misshandelte Frauen und Kinder Förderschwerpunkt 2007

Stuttgart. Einrichtungen für misshandelte Frauen und Kinder sollen im kommenden Jahr 2007 durch das Missionswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland gefördert werden. Darauf verständigte sich der Vorstand auf seiner Sitzung im Juli. Im Ausland bilden Aktionen zur AIDS-Hilfe einen weiteren Schwerpunkt, hierfür ist ein Sonderbudget vorgesehen.

Das Missionswerk der größten deutschen Gebietskirche will laut Satzung Not und Elend lindern, betroffene Menschen zu einem Leben in Würde verhelfen und Gerechtigkeit, Freiheit, Versöhnung und Frieden in der Welt fördern. Die Hilfe soll "Hilfe zur Selbsthilfe" sein und eine dauerhafte Verbesserung der Lebensverhältnisse ermöglichen. Sie soll grundsätzlich allen Menschen zugute kommen, die Not leiden und die das Hilfswerk erreichen kann, ungeachtet von Geschlecht, Hautfarbe, Religion, Nation und Herkunft.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Projekte und Einrichtungen der Zielgruppe "Alleinerziehende Mütter und Väter, Tageseltern" finanziell unterstützt. Im Ausland waren es Projekte der Nothungerhilfe für Sierra Leone. Unter dem Motto "Brunnen, Brot und Brücken " werde auch künftig Hilfe zur Selbsthilfe geleistet, so der neue Vorstandsvorsitzende, Bezirksapostel Michael Ehrich. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Aktionen zur AIDS-Hilfe, hierfür sei ein Sonderbudget vorgesehen.

Insgesamt standen dem Misionswerk rund 1,69 Millionen Euro für humanitäre Hilfe zur Verfügung, von denen bislang 181.000 Euro für Maßnahmen und Projekte im Inland sowie 818.000 Euro im Ausland ausgegeben wurden. Weitere 550.000 Euro werden über NAK-karitativ – das Hilfswerk der Neuapostolischen Kirchen Deutschlands – für Aufbauprojekte in Südostasien nach der Tsunamikatastrophe verwendet. Die restlichen Mittel von 140.000 Euro stehen für weitere Maßnahmen noch zur Verfügung.

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31 July 2006