Kooperationsvertrag mit HELP: Neuapostolische Kirche hilft in Katastrophenregionen

Dortund/Bonn. Die Folge erschütternder Katastrophen reißt nicht ab. Nach den Hurrikanen Katrina, Rita und Wilma, die Mittelamerika und die Golfküste der Vereinigten Staaten heimsuchten, wurden nun die Menschen in der Kaschmirregion zwischen Indien und Pakistan von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht. In enger Kooperation mit HELP hat sich NAK-karitativ dort mit bislang 50.000 Euro an den Soforthilfemaßnahmen beteiligt.

Im Grenzgebiet zwischen Indien und Pakistan rechnen die Behörden bisher mit 5.000 Toten und Zigtausenden von Obdachlosen. Erschwert wird die Lage der Betroffenen durch die verschütteten Verkehrswege zu den abgelegenen Orten und Dörfern, die nur aus der Luft erreicht werden können.

HELP, eine Hilfsorganisation, die 1981 von Abgeordneten des Deutschen Bundestages und namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kirche gegründet wurde, ist in den indischen und pakistanischen Katastrophenregionen mit eigenem Personal vor Ort. Dort geht es momentan um die Sicherung der Ernährung und die Errichtung winterfester Unterkünfte für die Opfer des Bebens. Der herannahende Winter macht schnelles Handeln dringend notwendig, wenn nicht weitere Tote durch Unterkühlung und Hunger beklagt werden sollen. Wegen der Dringlichkeit der Maßnahmen möchte NAK-karitativ in die Kooperation mit HELP weitere Mittel einbringen.

Wer sich daher an der Katastrophenhilfe beteiligen möchte, kann seine Spende richten an:

NAK-karitativ
Dresdner Bank AG Dortmund
BLZ 44080050
Kontonummer 104014500
Stichwort "Katastrophenhilfe"

 

Am 26. Oktober 2005 wurde zwischen den Verantwortlichen von NAK-karitativ und HELP eine Kooperationsvereinbarung über Soforthilfemaßnahmen bei der Erdbebenkatastrophe in der Kaschmirregion getroffen. HELP entsandte unmittelbar nach dem Erdbeben eigenes Personal für die Soforthilfe in den indischen und pakistanischen Teil der Kaschmirregion und hat dort bereits erste Hilfsaktionen begonnen.

In einem konstruktiven Gespräch entwickelten die beiden Vertreter von HELP, Heinz Bitsch (Koordinator) und Frau Mara Jonas, (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) mit Bernd Klippert, dem Geschäftsführer von NAK-karitativ ihre Vorstellungen über die Hilfsaktionen und die administrativen Bedingungen der Zusammenarbeit. Zunächst wurde das Volumen des finanziellen Engagement von NAK-karitativ auf 50.000 Euro festgelegt. Die Mittel wurden inzwischen an HELP überwiesen. Eine Aufstockung der Soforthilfemittel wurde bei Eingang weiterer Spendenmittel in Aussicht gestellt.

Beide Organisationen sind besorgt, weil durch die zahlreichen vorauf gegangenen Katastrophen des Jahres (Tsunami, Dürre in Mali, Niger u. a. afrikanischen Staaten, Hurrikane Katrina, Rita und Wilma in Mittelamerika und den USA) die Spenden für das Erdbeben nur noch spärlich fließen. Die dichte Folge der Naturkatastrophen hat die finanziellen Möglichkeiten vieler Spendenwilliger stark strapaziert. Es ist jetzt an der Zeit zu prüfen, welche Reserven an freien Mitteln die Hilfsorganisationen in dieser Lage mobilisieren können.

Beide Organisationen sind zufrieden, dass der seit etlichen Jahren bestehende persönliche Kontakt und Informationsaustausch nun als Ergebnis eine vertrauensvolle, konkrete Kooperation möglich macht.

Eine Pressemitteilung von HELP lesen Sie hier.

 

31 October 2005