Gottesdienst für Hörgeschädigte: Verstehen - einverstanden sein - umsetzen

Rheda-Wiedenbrück. Mit besonderen Empfindungen reiste Stammapostel Richard Fehr in die kleine Stadt Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen, nahe Gütersloh): Zum ersten Mal hielt er einen Gottesdienst für gehörlose und hörgeschädigte Glaubensgeschwister (wir berichteten: www.nak.de/news/stammapostel/hoergeschaedigt.html). Sein Dienen wurde Satz für Satz in die Gebärdensprache übersetzt.

Einen Satz "äußerte" der Stammapostel selbst in der Gebärdensprache: "Ich habe euch lieb." Damit gewann er auf Anhieb die Herzen der versammelten Festgemeinde. Aus ganz Deutschland und aus der Schweiz waren an die 150 Hörgeschädigten und Gehörlose anwesend. Mit ihren Betreuern und der Gemeinde vor Ort nahmen rund 800 Glaubensgeschwister an diesem besonderen Gottesdienst teil.

Stammapostel Fehr legte dem Gottesdienst das Wort aus Epheser 5,17 zugrunde: "...versteht, was der Wille des Herrn ist." Dazu der Stammapostel: "Verstehen ist unendlich wichtig; nicht hören können mit den Ohren und doch verstehen! Verstehen ist mehr eine Sache des Herzens als des Verstandes." Er wies darauf hin, dass nach dem Verstehen das Einverstandensein kommen müsse. Und zuletzt heiße es dann, das Verstandene in die Tat umzusetzen: Verstehen - einverstanden sein - umsetzen.

Seit 41 Jahren gibt es regelmäßige Gottesdienste in der Neuapostolischen Kirche, die in die Gebärdensprache übersetzt werden. Heute findet einmal im Jahr ein bundesweites Treffen aller gehörlosen und hörgeschädigten Glaubensgeschwister statt.

Weitere offizielle Informationen über diesen Gottesdienst lesen Sie hier:
www.nak-gehoerlose-nrw.de
www.nak.de/nrw/p_6_1.html
www.nak-quelle.de/reethus.html

 

14 March 2004