Nishni Tagil - eine neue Kirche im Ural

Nishni Tagil. "Ein wahres Schmuckstück, diese Kirche!" So lauten die glücklichen Kommentare der Gemeindemitglieder aus Nishni Tagil, fern am asiatischen Ural gelegen, als Bezirksapostel Wilhelm Leber ihnen ihre neue Kirche vorstellte. 10 Jahre hatten sie darauf gehofft, nach nur 1 Jahr Bauzeit konnte die Kirche geweiht werden.

"Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt." - dieses Wort aus Psalm 26, Vers 8, brachte Bezirksapostel Leber der Festgemeinde im Weihegottesdienst entgegen. Die neue Kirche ist ein Schmuckstück: 130 Gottesdienstbesucher finden Platz in einem hohen, hellen und freundlichen Kirchenraum, weitere 60 auf der Empore und in einem Raum für Eltern mit ihren Kindern.

Einen besonderen Dank richtete der Bezirksapostel an den russischen Bauunternehmer, der mit seinen hochqualifizierten Mitarbeitern eine hervorragende Arbeit leistete, sowie an alle Geschwister in Russland und Deutschland, die mit freiwilligen Opfern zum Bau der Kirche beitrugen. Ein Teil des Universitäts-Chores Jekaterinburg umrahmte den Gottesdienst mit zu Herzen gehendem Gesang. Was machte es da schon aus, dass die russischen Behörden die Containerlieferung mit Lautsprecheranlage, Orgel und dem Buntglas für die Fenster nicht mehr rechtzeitig zum Weihegottesdienst frei gegeben hatte?

Auch in Zukunft soll die neue Kirche in Nishni Tagil mit viel Leben gefüllt werden: Im Mai des Jahres wird dort ein Orgelkonzert stattfinden, im Juni wird Evangelist Achmedow, Vorsteher der Gemeinde Asbest und ein bekannter Kunstmaler im Ural, seine Bilder ausstellen, im Juli steht ein kleiner Kindertag auf dem Programm und nach der Sommerpause gibt der Universitäts-Chor Jekaterinburg ein Konzert. Die Gemeinde will ihrer schönen Stätte der Begegnung, des Friedens und der Versöhnung also alle Ehre machen!

Weitere Details sind auf der offiziellen Homepage der Gebietskirche Nord veröffentlicht:
www.nak.de/nord/text/segenimural.htm

10 March 2003