"NAK-karitativ" sammelt über 2 Millionen € für Hochwasserhilfe!

Die Spendensammelaktion des Fördervereins "NAK-karitativ" fand ein überwältigendes Echo in allen Teilen Deutschlands. Bis zum 4. September wurden 2.278.244,49 € auf das Spendenkonto überwiesen. Das Angebot an Bekleidung, Hausrat, Mobiliar und anderen Dingen war so umfangreich, dass keine weiteren Sachspenden mehr benötigt werden.

Ende August einigten sich "NAK-karitativ" und die Vertreter aus allen deutschen Hochwassergebieten auf die Vergabekriterien für Soforthilfen an Privathaushalte und Unternehmen von Kirchenmitgliedern. Die betroffenen Gebietskirchen können schnell und unbürokratisch Soforthilfen bis zu 5.000 € bei Privathaushalten und bis 15.000 € bei Unternehmen auszahlen. Die Auszahlungen haben Anfang September begonnen: 120.000 € zur Auszahlung an die Neuapostolische Kirche Sachsen-Anhalt und 30.000 € an die Neuapostolische Kirche Berlin-Brandenburg wurden bereits überwiesen.

Ein großer Teil der eingegangenen Spenden steht für gemeinnützige Projekte in den Hochwasserregionen zur Verfügung. Der Schwerpunkt der Hilfe wird in Sachsen liegen, weil dort die Schäden an Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten, Pflegeeinrichtungen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen am größten sind. Die Auswahl der mit Spendenmitteln geförderten Projekte erfolgt in Zusammenarbeit zwischen Förderverein, der verantwortlichen Gebietskirche und den Trägern geschädigter Einrichtungen.

Besonderen Wert legt "NAK-karitativ" auf die Kontrolle der Mittelverwendung - es werden nur transparente, gegenüber den Spendern dokumentierbare Aktionen gefördert, die Einzahlung von Spendengeldern in anonyme "Töpfe" wird abgelehnt. Jedes Projekt soll nachweislich einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Überschwemmungsgebieten leisten. Die Auswahl wird deshalb frei von Zeitdruck nach sorgfältiger Planung und Prüfung Zug um Zug geschehen. "NAK-karitativ" wird darüber laufend berichten, dazu verweisen wir auf die Homepage des Fördervereins:

www.nak.de/karitativ/.

 

8 September 2002