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- Impuls Juli 2026
Es sind nun einige Wochen vergangen, seit ich zum Stammapostel ordiniert worden bin. Ich bin euch aus tiefem Herzen für eure Gebete, eure Unterstützung sowie für alle lieben Gedanken und Grüße dankbar. Seid gewiss: Ich bete für euch alle.
Auch dieses Pfingsten bedeutete für uns viel mehr als ein Wechsel in der Kirchenleitung. Im Mittelpunkt stand das Gedenken an die Ausgießung des Heiligen Geistes und an all das, was er tut. Er lenkt unseren Blick auf Jesus Christus – und damit auf die Wahrheit, die uns Halt gibt und Orientierung schenkt.
In Jesus erkennen wir, wer Gott für uns ist: nicht fern, nicht schweigend, nicht gleichgültig, sondern der Gott, der kommt, der sich erniedrigt und Mensch wird, um bei uns zu sein. Er teilt unser Leben und unser Leiden, und selbst dort, wo Hass, Gewalt und Verachtung herrschen, antwortet er mit Liebe: „Vater, vergib ihnen.“
Wer so auf Christus blickt, dem wird das Wort unseres Jahresmottos zur Zusage: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ In einer Zeit, in der viele Menschen verunsichert, besorgt und ängstlich sind, ist das die göttliche Antwort des Trösters – denn die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Möge die Liebe Christi unsere Herzen berühren, damit die Angst ihre Macht verliert.
Du bist von Gott geliebt, gewollt und unendlich wertvoll – so wie dein Nächster.
Pfingsten schenkt die Sprache des Herzens, eine Sprache, die verbindet, aufrichtet und Frieden stiftet. Wo diese Sprache gesprochen wird, beginnt etwas vom Himmel schon auf Erden.
Helge Mutschler
Juli 2026