Definitionssache

Menschen haben die unterschiedlichsten Auffassungen von Glück. Manch einer macht es an irdischem Wohlstand fest; für andere steht ihre Gesundheit an oberster Stelle; wiederum andere sind nur glücklich, wenn sie Familie und Freunde um sich haben.

So gibt es viele Dinge, die wir als Grundvoraussetzung dafür betrachten, glücklich sein zu können. Gemeinsam haben sie, dass sie alle mit einer gewissen Erwartungshaltung verknüpft sind: Gott muss uns etwas schenken – Geld, Gesundheit, Menschen –, dann sind wir glücklich.

Auch Gott möchte, dass wir glücklich sind. Er interessiert sich nicht ausschließlich für unsere Zukunft in seinem Reich, sondern nimmt auch Anteil an unserem Leben hier auf Erden. Allerdings hat er eine etwas andere Auffassung von dem, was Glück bedeutet. Jesus hat uns das Evangelium gegeben und uns aufgetragen, es in die Praxis umzusetzen. Er fordert uns auf, Gott über alles zu lieben und unseren Nächsten wie uns selbst. Wenn wir das in unseren Alltag mitnehmen, haben wir garantiert immer ein Herz voller Frieden und Freude; auch dann, wenn wir einmal in finanziellen Schwierigkeiten stecken, krank sind oder uns einsam fühlen. Er möchte uns schon heute auf Erden glücklich machen – ungeachtet der Lebensumstände, in denen wir uns gerade befinden. Wir müssen aber etwas dafür tun: ihm vertrauen und sein Wort annehmen.

Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels